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Berichte

Als ich vor einigen Wochen zu Ihnen kam, war ich nervlich und psychisch ziemlich am Ende. Mein „Akku“ war leer und meine Gefühle völlig durcheinander. Ich war verzweifelt und traurig und wusste keinen Ausweg mehr. Zu Hause flüchtete ich mich in eine Art „Putzfimmel“, um nicht ins Grübeln zu kommen. Besonders schlimm wurde alles, als ich mit meinem zweiten Kind schwanger war, überwiegend zum Ende der Schwangerschaft und nach der schlimmen Entbindung. Glücklicherweise habe ich einem gesunden Jungen das Leben geschenkt, aber die Entbindung war für mich wie ein Trauma. Ich hatte und habe keine Ahnung, warum das so war, denn die Entbindung meines ersten Kindes (ein süßes Mädchen, heute fast 3 Jahre), hat mir nicht so viel ausgemacht. Wie auch immer, dass „Mutter sein“ ist wunderschön, aber auch sehr anstrengend, dass war für mich immer klar. Ich fand überhaupt keine Zeit mehr für mich oder meinen Ehrmann oder für meine kleine Tochter, ich habe nur geputzt, wenn ich mal freie Zeit hatte! Ich konnte nachts nicht richtig schlafen und fühlte mich elend!!!
Mir wurde nach einiger Zeit klar, dass ich es alleine nicht schaffen kann und ich mit den Depressionen nicht klar komme, obwohl Freunde, Verwandte und mein Mann alles versucht haben mir zu helfen!
Als eines Tages mein Mann zu mir sagte, wenn es so mit mir weitergeht, dann glaubt er nicht an eine gemeinsame Zukunft, denn er kann nicht mit ansehen, wie ich mich kaputt mache und zu Grunde gehe, kam ich zu Ihnen und bat um Hilfe. Sie führten mit mir ein sehr ausführliches und hilfreiches Gespräch und Sie haben sich viel Zeit genommen und mir zugehört. Ich kam mir mit meinen Sorgen und Ängsten nicht mehr so verloren und allein vor. Gemeinsam versuchten wir einen Weg zu finden. Sie schlugen eine Vitalisierung, eine Magnetfeldtherapie und eine Lichttherapie vor. Zusätzlich bekam ich auf meinen Wunsch hin Tabletten, die mir über den Anfang helfen sollten. Sie haben mir angeboten zuerst einmal die Therapie auszuprobieren. Gesagt, getan! Ich habe die Therapie ausprobiert und beim ersten Mal schon gemerkt, dass ich mich etwas besser fühlte! Von da an habe ich mich auf jeden Termin gefreut und mich immer sehr wohl gefühlt. Ich kam mir jedes Mal vor wie im Urlaub! Ich wurde immer herzlich behandelt, konnte entspannen und ausruhen, wurde mit Tee und Wasser verwöhnt, es war toll! Endlich konnte ich meinen „Akku“ Stück für Stück aufladen
und merkte jedes Mal mehr, wie es mir besser geht. Das Licht hat mich nach dem zweiten Mal so entspannt, dass ich eingeschlafen bin. Gott sei Dank nimmt man das Licht auch im Schlaf auf! Ich fand von Mal zu Mal immer mehr zu meiner inneren Ruhe zurück. Für mich ist eines klar, so weit lass ich meinen „Akku“ nicht mehr leer werden vorher werde ich diese Therapie noch mal machen. Ich kann wieder unbeschwert lachen, habe Lebensmut, habe meinen „Putzfimmel“ besser im Griff, meister den Alltag wieder ohne Probleme, finde wieder Zeit für mich und kann wieder entspannt schlafen. Ich nutze meine freie Zeit jetzt nicht mehr mit ständigem putzen, sondern verbringe diese kostbare Zeit lieber mit meiner Familie.

Danke!

S.N.





Resumee zur Lichttherapie:

a) Ausgangssituation, Symptome, Beeinträchtigungen:

• Schwindel: ständiges Gefühl die Kontrolle zu verlieren und „umzukippen“, Gleichgewichtsstörungen
• Herzrasen
• Kopfschmerzen, Nackenschmerzen
• Muskelverspannungen: krampfartige Schmerzen an den verschiedenen Muskeln
• Reizdarm
• Tinitus
• chronische Erschöpfung „Burn Out“
• Atmung: Zeitweise Probleme bei der Atmung, krampfartige Symptome, Gefühl einen
  „Klos im Hals“zu haben
• schlechter Schlaf
• Angst- und Panikattaken: Behandlung mit Medikamenten und Gesprächstherapie

b) Gesamtsituation nach 7 Anwendungen der Lichttherapie:

b1) Völlig verschwunden sind:
• Herzrasen
• Kopfschmerzen und Nackenschmerzen
• Reizdarm
• chronische Erschöpfung
• Atmungsprobleme
• schlechter Schlaf
• Schwindel
• Angst- und Panikattaken, seit der ersten Sitzung waren keine Psychopharmaka mehr nötig

b2) Verbesserung der Symptome haben sich ergeben bei:
• Muskelverspannungen (teilweise Verbesserungen, jedoch immer wieder Auftreten
  einzelner abgeschwächter Symptome)

b3) Weniger Einfluss hatten die Sitzungen bei:
• Tinitus (unregelmäßig wiederkehrendes Auftreten der Symptome, jedoch auch immer mehr
  Phasen ohne Beeinträchtigung)

Insgesamt und abschließend kann gesagt werden, dass die Lichttherapie bei fast allen Beeinträchtigungen helfen konnte und darüber hinaus noch weitere positive Effekte in Bezug auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit erzielt werden, so dass sich sowohl der mentale wie auch der emotionale Zustand auch hinsichtlich der Belastbarkeit verbessert hat.

Vielen Dank, N.S.!





Vitalitätsmanagement-Tag von Freitag, den 09. Juli 2004

Das ruhige Umfeld während der Dauer war für mich sehr ungewöhnlich. (Zuhause oder auch im Geschäft will immer einer etwas von mir)

Ich konnte vollkommen abschalten.

Der Tag war wie eine innerliche Kosmetik.

Die einzelnen Behandlungen waren sehr angenehm und haben sehr zu meinem Wohl beigetragen.
Ich habe Energie getankt.

(Meinen Tinitus konnte ich nicht besiegen, aber er hat sich an den folgenden Tagen beruhigt,
aber auch an meinem Arbeitstagen im Geschäft verstärkt – mit diesem Auf und Ab muss ich leben.
Meine Muskelverspannungen haben sich leider nicht aufgelöst.)

Meine Familie war am Freitagabend angenehm überrascht über meine positive Ausstrahlung im Ganzen (entspannt, frisch, geistig rege), die einige Tage anhielt.

Abschließend möchte ich sagen:
Die Stunden in Ihrer Praxis waren ein voller Erfolg und ich bedanke mich für die Betreuung.

Mit besten Grüßen
R.T.







Ich bedanke mich nochmals für Ihre Einladung für einen Versuchstag mit praktischen Behandlungsmethoden nach Dr. Tebbe HNO.

Sie kennen mich ja, dass ich in dieser Hinsicht eher ein etwas ungläubiger Thomas bin und an solche Dinge oft mit Skepsis herangehe.

Umso verblüffender war für mich die Auswirkung der verschiedenen Behandlungsarten:
a) Behandlung im Nasenwurzelbereich
b) Sauerstoffbeatmung
c) Lichttherapie usw.
d) Magnetfeldtherpie

Obwohl ich die zweite Runde am Nachmittag nicht vollständig absolvierte, fühlte ich mich nahezu schmerzfrei
und so angenehm locker, wie seit Monaten nicht mehr.

Ich werde hier voll am Ball bleiben und versuchen über diesen Weg zumindest die Beschwerden im Wirbelsäulenbereich und im Gebiet der mehrfachen Hüftoperationen zu lindern oder evtl. weitgehendst zu beheben.

Inzwischen hat sich noch ein weiterer Anhänger aus der Familie gemeldet. Mein Sohn der sehr stark unter einer
Pollenallergie leidet, hat nach einer Behandlung bei Ihnen die gleichen günstigen Erfahrungen machen können.

Mit freundlichen Grüßen
K.R.





Beschwerden und deren Veränderungen seit Behandlungsbeginn
Dezember 2003:

• Schlafstörungen: kaum noch eine Nacht durch schlafend,
immer wieder wach werdend und dabei „Probleme“ wälzend;
sehr leichter Schlaf; immer müde und das Gefühl nicht
ausgeschlafen zu sein => völlige Normalisierung, aber
immer noch erhöhter Schlafbedarf

• Kopfschmerzen: für mich völlig atypisch zunächst in
Abständen wiederkehrende Kopfschmerzen bin hin zu lang
anhaltenden Dauerschmerzen bei jeglicher Art von
physischer und psychischer Belastung => wieder mein
Normalzustand, d.h. völlig beschwerdefrei

• Verspannungen in Nacken und Schultern: im Nackenbereich
immer wieder morgens nach der Nacht; in den Schultern –
stärker rechts als links (Rechtshänder?) – schon bei
kürzeren Autofahrten und beim Arbeiten am PC => weitgehende
Normalisierung, d.h. nur noch sporadische Beschwerden
bei deutlich längeren Belastungen

• Gereiztheit, Verbissenheit, Aggressivität: gleichgültig,
ob beim Autofahren, beim Sport oder im „normalen“ Leben
sehr gereizt und aggressiv reagierend auf alles, was mich
störte/nervte (und das war sehr viel); auf alle auch noch
so lapidaren Dinge anspringend; regelrechtes dauerndes
auf die Zähne beißen => heute relativ gelassen und ruhig
mit wieder weichen und entspannten Gesichtszügen

• Keine Lust zur aktiven Teilnahme am Leben: Antriebs-
losigkeit; lieber allein zu Hause als unterwegs;
Kontakte auf das Notwendigste beschränkt; soziale
Isolierung => wieder eher aktiv als passiv und Lust am
Leben

• Keine Lust morgens aufzustehen: immer wieder von links
nach rechts drehend und umgekehrt; vor mich hin dösend;
nicht richtig wach werdend; keine Freude auf den Tag
=> wieder Antrieb das Bett zu verlassen ohne
„stundenlanges“ Wälzen

• Frustration und eher negativ als positiv denkend:
permanentes in Frage stellen des Lebens, der
Lebensumstände und der getroffenen Entscheidungen;
Selbstzweifel => wieder optimistisch und positiv
denkend, auch wenn es mal nicht so gute Tage gibt

• Hohe Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen: als
Musikliebhaber wenig Lust auf Musik; wenn Musik oder TV,
dann nur leiser als zuvor; Hund und Kind der Nachbarn
deutlich störender empfunden als vorher => deutlich
reduzierte Geräuschempfindlichkeit; auch sonstige
Umweltgeräusche stören nicht mehr so stark, sondern
bewegen sich im normalen Rahmen.





Abenteuer Vitalitätstag

Ich muss zugeben, ich war skeptisch auf das, was mich
erwarten wird. Habe im Vorfeld schon einiges über den
Vitalitätstag gehört, sodass ich mir gedacht habe:
Warum soll ich richtig atmen lernen, das kann ich doch
bereits und was hat meine Nase mit Farblicht zu tun?

So passierte es, dass ich sehr angespannt und aufgeregt
in die Praxis ging. Dr. Tebbe hielt einen kurzen Vortrag
und dann ging’s los. Ich saß Dr. Tebbe gegenüber, er
spülte meine Nase und ich sollte Ihm das Atmen nachmachen.
Danach suchte ich mir als Farbe Orange aus. Nach der
Lichtsitzung war ich immer noch ziemlich aufgekratzt, da
ich mich nicht sehr gut entspannen konnte. Hatte das Gefühl,
dass das Orange mich noch mehr aufgewühlt hat. Mein
nächster Gang war der Sauerstoff in Kombination mit dem
Massagematte. Danach war ich sehr müde. Deshalb machte es
mir auch nichts aus das Dr. Tebbe dieses lange Instrument
in meine Nase steckte. Die Atemübungen ließ ich über mich
ergehen. Ich war wieder im Wartezimmer5 und fühlte mich
ausgepowert wie nach einer Aerobic-Stunde. Für mich war es
schon anstrengend bei einem Gespräch zuzuhören. Ich entschied
mich diesmal für die blaue Farbe. Und dann geschah etwas,
womit ich absolut nicht gerechnet hatte: Ich schlief ein.
Diese Farbe und das richtige Atmen führten dazu, dass ich
mich richtig entspannen konnte. Ich muss wohl so
entspannt in meiner Traumwelt gewesen sein, dass ich mich
nach dem Aufwachen erst mal zurecht finden musste.
Ich fühlte mich gut.

Der Abschluss war noch mal eine Farblichtsitzung.

Danke für diesen schönen und lehrreichen Tag.

Kürzere Einschlafzeiten, bessere Atmung, auch mehr
Belastung, mehr Ruhe.
Ich hoffe, dass sich der positive Zustand lange erhalten
lässt.

Mit freundlichen Grüßen
L.L.





Martin Fischer

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass die Behandlung mit der
Magnetfeldmatte und die Sauerstoffbehandlung bei mir
"tolle" Erfolge gebracht hat. Ich bin nach meinem
schlechten gesundheitlichen Zustand wieder bei bester
Gesundheit.

Diedorf, 23.03.03



Hermann Mayr

Im vergangenen Jahr mußte ich Sie wegen eines Bandschei-
benvorfalls in Ihrer Praxis aufsuchen. Neben Akupunktur
behandelten Sie mich auch mit Hilfe der Magnetfeldthera-
pie.

Schon nach kurzer Zeit konnte ich auf schmerzstillende
Medikamente verzichten. Auf Ihren Rat hin kaufte ich mir
das Magnetfeldsystem Vita-Life, das ich fast täglich
nutze.

Seit mehr als 10 Jahren plagte mich jedes Frühjahr eine
Pollen-Allergie (Hasel, Erle). Dieses Jahr habe ich
bewußt keine vorbeugenden Medikamente eingenommen, weil
ich auch hier auf die Magnetfeldtherapie vertraut habe.

Für Ihren Rat, mir selbst ein Magnetfeldsystem anzu-
schaffen, möchte ich mich heute bei Ihnen ganz
herzlich bedanken.

Seit Monaten habe ich keine Beschwerden mehr mit dem
Rücken und wie schon eingangs erwähnt, auch die Pollen-
Allergie ist gänzlich verschwunden.

Anhausen, 10.04.03



Uwe und Heidi Viets

Wir und alle Teilnehmer der Gruppe "ENDLICH fit"
möchten Ihnen und Ihrem engagierten Team ganz herzlich
danken für die Idee und Ausrichtung des Diedorf Walking
Events 2002.

Ein sehr schönes, gelungenes Ereignis, fast möchte man
sagen Fest, dem für die Zukunft zu wünschen ist, dass es
eine 1x jährlich stattfindende Veranstaltung wird, die
dann noch zahlreichere Beteiligung findet.

Unser Dank gilt auch den Sponsoren, dem BRK und nicht
zuletzt unserem Bürgermeister sowie dem stellvertre-
tenden Landrat, Herrn Strehle, die trotz der besonders
schwierigen Situation in unserer Marktgemeinde in der
vergangenen Woche, kommen konnten.

Wir freuen uns auf den Walking Event 2003!

Diedorf, 16.06.02


Ida Fendt-Kürzeder

Seit mehr als 20 Jahren habe ich mit sauren Reinigern zu arbeiten. Dies
führte zu Allergien, die sich in starker Akne äußerten. Nach Einnahme von
Aloe Vera stellte ich bereits nach einer Woche eine deutliche Besserung
fest.

Christine Hein

Über 30 Jahre plagten mich Hautausschläge, dann bekam ich auch noch
Asthma... . Ich trank täglich 3 x 2-3 Schnapsgläser Aloe Vera.
...nach 3 Wochen war von dem Ausschlag fast nichts mehr zu sehen;
außerdem hat sich mein Asthma sehr gebessert. Es ist für mich wie
ein neues Leben.



Maria Roppel 80 Jahre

Mich plagt seit 10 Jahren die Arthrose in den Knien. In letzter Zeit
konnte ich mich nur noch mit 2 Krücken bewegen. Seit vier Monaten
trinke ich Aloe Vera Gel und reibe meine Gelenke mit Heat-Lotion ein.
Jetzt kann ich wieder kleinere Wege ohne Hilfsmittel marschieren und
Fahrrad fahren. Insgesamt fühle ich mich einfach fit und wohl.

Dinkelscherben



Elisabeth Ferschke

Ich hatte immer wieder große Probleme mit meinem Darm, dazu kamen
ständige Müdigkeit und Ermattung. Ich trank fleißig Aloe Vera Gel....
Jetzt fühle ich mich einfach fantastisch und möchte darauf nicht
mehr verzichten.





HEILFASTEN - eine "Energiezapfsäule" für meinen Körper

Für mich bedeutet Heilfasten eine Schönheits- und Auftankkur: Das
Schönste für mich dabei ist es, unbeschwert und leicht in den Tag
hinein leben. Ich fühle mich einfach frei und voller Tatendrang.
(Zudem verliere ich sogar ein paar Pfunde dabei).
Ich fühle, wie mein Körper sich mit Energie auftankt.
Matt, abgeschlagen und ohne Schwung - das gibt es an diesen
Fastentagen nicht! Deshalb habe ich mein Heilfasten für´s
nächstemal schon eingeplant.



Erwin Rau

Als mehrjähriger Dialysepatient begann ich nach einem Herz-
infarkt mit anschließender Bypassoperation im Augugst 02
mit der Magnetfeldtherapie. Als Folge dieser Operation
litt ich unter Herzrhythmussörungen. Nach einer anfänglichen
Verschlechterung besserten sich nach verhältnismäßig kurzer
Zeit meine Beschwerden. Nach ca. einem viertel Jahr täglicher
Behandlung mit der Matte waren die Rhythmusstörungen plötzlich
verschwunden. Ebenfalls kann ich berichten, dass ich bei der
letzten Blutuntersuchung für einen Dialysepatienten
verhältnismäßig sehr gute Werte aufweisen konnte.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich auch bei meinen anderen
Beschwerden eine Erleichterung erfahren dürfte.



Bericht einer Klientin 14 Monate nach der Beendigung ihres
Rauchens (für einen Artikel über die Wirksamkeit von
Hypnose in der Zeitschrift Marie Claire)

Seit dem 7. Juni 2001 bin ich frei vom Rauchen. Hauptsächlich
habe ich aus gesundheitlichen Gründen aufgehört. Ich w, mit
31, bereits kurzatmig, chronisch schlapp und erkältet.
Früher war ich Genießerin, jetzt konnte ich einen teuren Wein
nicht mehr richtig schmecken. Auch meine Eitelkeit, mein
Ärger über die Abhängigkeit des Rauchers und ein schlechtes
Gewissen (Angst vor Raucherkrankheiten) sprachen fürs
Aufhören. Bis dahin hatte ich, seit ich 14 war, täglich eine
Packung Zigaretten geraucht. Ich wollte die 2000 DM pro Jahr
für Zigaretten jetzt lieber für Dinge ausgeben, die wirklich
Spaß machen.

Auf der Suche nach einem Fachmann wandte ich mich an die
Milton-Erickson-Gesellschaft für Klinische Hypnose, denn
Hypnose war mir weitaus sympathischer als die "Glaxo-Pille"
(Zyban) oder ein verhaltenstherapeutisches Nichtraucher-
training. Nach meinen Informationen ist die hypnothera-
peutische Raucherentöhnung außerdem die erfolgreichere. Die
SmokeX-Methode von W. Gerl umfasst vier Sitzungen (für
insgesamt 375 Euro). Zwischen den Sitzungen wird Selbst-
hypnose angewendet, bis dann die Zigarette verabschiedet wird.

In den Sitzungen wurden zuerst meine Gründe fürs Rauchen und
für das Aufhören herausgearbeitet. Ideen dazu, wie ich mich
am besten auf die ersten Wochen danach einstelle und wie man
mit typischen Versuchungssituationen umgehen kann, äußerte mein
Hypnotherapeut eher beiläufig, meist in anschaulichen Beispielen
von erfolgreichen Ex-Rauchern. Er half mir dann auf ganz
natürliche Weise einen hypnotischen Trancezustand zu entwickeln,
den ich auch zuhause für meine Selbsthypnose nutzen konnte. Dabei
gab er mir wohl Suggestionen (die ich nicht bewusst erinnere), die
fürs Aufhören und Freibleiben hilfreich waren. Durch innere Bilder
wurden innere Suchprozesse in Gang gesetzt und eine Lust auf
Freisein erzeugt. Sozusagen wurde das Unbewusste für die Problem-
lösung engagiert. Es sollte auch den Tag X, den Tag der endgültigen
Verabschiedung der Zigarette bestimmen.

Die Hypnose erlebte ich etwa so: "In einem angenehmen Zustand der
körperlichen und geistigen Gelöstheit versetzt, erzählt dir der
Hypnotherapeut Geschichten mit scheinbar banalem Inhalt, in denen
sich ein Beispiel an das andere reiht." In Selbsthypnose stellte
ich mir mehrmals am Tag eine typische "Greif zur Zigarette"-Situation
vor, die immer schneller und fast automatisch durch das lebhafte Bild
"Monika 2002" ersetzt wurde: Ich sehe mich an meinem liebsten Ort in
meinem Lieblingskleid, strahlend und relaxt, frei vom Rauchen,
dynamisch und leichtfüßig - und sage zu dieser anziehenden Person, die
mir da entgegenlacht (und die ich ja selber bin) herzlich und
freundschaftlich: "Gut schaust' aus!".
Danach nahm ich mir je eine Situation vor, in der ich geraucht hatte,
und achtete auf innere Reaktionen auf die Frage: Was kann ich mir in
dieser Situation Gutes tun? Was kann ich da mal ausprobieren?

Wie ging es nach dem Tag X weiter?

Die Gedanken ans Rauchen waren in den ersten Wochen natürlich noch da.
Die Lust auf eine Zigarette meldete sich in diesen Tagen immer
wieder - aber da war eine innerliche Sperre und ich blieb frei.
Anfangs hatte ich die Schwierigkeit, ohne Aktivität länger zu
sitzen und fing an, meine Süßigkeiten und Knabbersachen vermehrt in
mich hineinzustopfen. Von Tag zu Tag aber hatte ich immer weniger
Verlangen danach und auch die Lust zu Rauchen nahm mehr und mehr ab.
Bis auf die Salzstangen am Abend hat sich mein Essverhalten wieder
normalisiert.

Ich achte jetzt mehr auf mich und gehe aktiver mit Konflikten und
unangenehmen Situationen um. Früher rauchte ich zur Beruhigung ein
paar Zigaretten ohne an das Problem heranzugehen. Ich erlebe es sehr
angenehm, dass auch der Dauerstress "Wann rauche ich die nächste
Zigarette?" vorbei ist. Körperlich bin ich fitter, kann feiern soviel
ich will, ohne Zwangspausen, in denen ich mich erholen müsste.
Insgesamt war es für mich eine wirklich interessante und relativ
bequeme Art, das Rauchen aufzuhören. Daraufhin habe ich die Methode
einer Freundin empfohlen, die Kettenraucherin mit über 60 Zigaretten
pro Tag war. Auch Sie ist nun schon seit mehreren Monaten frei.

SMOKEX - ein Erfahrungsbericht

Frei sein vom Rauchen - ein oft gehegter Wunsch in meiner gut 20jährigen
Raucherkarriere. Nur die Umsetzung -jeder Versuch mich davon zu
befreien, kam mir nachträglich wie ein Verstärker meiner Sucht vor, ganz
abgesehen von der immer größer werdenden Verzweiflung ewig ein
Raucher bleiben zu müssen und dem Verlust in das eigene Selbstvertrauen.

Den (vor)letzten Versuch löste das Buch aus "Endlich Nichtraucher" von
Allen Carr, mit dem Ergebnis, dass ich dieses Buch nie fertig gelesen habe,
da ich ja dann das Rauchen hätte aufgeben müssen. Trotzdem war dieses
Buch letztendlich der Anfang vom Ende meiner Raucherkarriere. A. C.
beschreibt als sein eigenes Erfolgsrezept, mit dem Rauchen aufzuhören.
nicht seine von ihm nachträglich entwickelte, in diesem Buch beschriebene
Methode, sondern die Hypnose. Diese Erkenntnis hat zwar auch noch gut 2
Jahre in mir wirken müssen, aber sie hat gewirkt. In dieser Zeit habe ich
mich von der klischeehaften Showhypnose bis zur wissenschaftlich
begründeten medizinischen Hypnose nach Milton Erickson durchgearbeitet
und bin schließlich auf die spezielle Methode SMOKEX und damit auf Dr.
Harslem aufmerksam geworden.
Nach einem ausführlichem Beratungs- und Kennenlern-Gespräch war mir
klar, dass das meine Chance sein könnte, um mich endlich von dieser Sucht
zu befreien.
Nach einer kurzen Bedenkzeit bekam ich meine erste Hausaufgabe, denn
SMOKEX ist kein Programm, das nach Schema-F mit einem abgearbeitet
wird, sondern eine sehr individuelle Arbeit an sich selbst und der
"Hypnotiseur" ist mehr als Lehrer und Miterforscher zu verstehen. Meine
erste Aufgabe war nun anhand einiger Fragen, mein Rauchverhalten zu
analysieren (wieso angefangen, was habe ich für Vorteile vom Rauchen.
Nachteile, Versuche aufzuhören, welche Methode, Rauchzeiten...) und
aufzuschreiben. Gerade das schriftliche Festhalten meiner Gründe warum
ich aufhören will, fand ich sehr wichtig, da ich davon bei den letzten
Versuchen nach l -2 Tagen nichts mehr wissen wollte, ich hatte sie einfach
verdrängt. Meine Antworten sind wir dann gemeinsam beim nächsten
Treffen ca. 2 Wochen später durchgegangen und Sie machten sich
dazu weitere Notizen, da diese Antworten als Grundlage für die
Hypnosearbeit dienten.
Nach diesen Vorarbeiten konnten wir endlich beginnen. Sie zeigten
mir die ersten Schritte, wie ich mich selbst in einen Zustand versetzen kann,
der es mir ermöglicht, mit meinem Unterbewusstsein zu kommunizieren und
es sozusagen auf ein gemeinsames Ziel, nämlich das "Frei-sein" vom
Rauchen, einzustimmen. Diesen Zustand habe ich als Entspannung
verstanden, als Meditation. Man sitzt entspannt auf einem Stuhl, schließt die
Augen und lässt sich, von der angenehmen Stimme des Therapeuten
geführt, durch die Bilder tragen, die sich mit der Zeit vor dem geistigen
Auge entwickeln.
Anfangs waren das Bilder von Orten, die Sie entwarfen. Später, nach
einiger Übung entwickelte sich daraus eine gewisse Eigendynamik und ich
benötigte für die Vorstellung eines Wohlfühlortes keine klare Anleitung
mehr. Je intensiver ich in dieses geistige Bild eintauchen konnte, unter
Einbeziehung sämtlicher Sinneswahrnehmungen (ich fühle den Sand durch
meine Zehen rieseln, ich höre die Vögel zwitschern...) desto tiefer wurde die
Entspannung. Und in diesem Zustand habe ich dann die Aufforderung
erhalten mir vorzustellen, ich wäre an diesem wunderbaren Ort in sagen wir
mal 6 Monaten und bin frei vom Rauchen. Meine Aufgabe war es, mir diese
Situation so intensiv, farbenfroh und detailliert wie möglich vorzustellen:
wie riecht meine Umwelt, welche Farbe hat der Himmel, was tue ich statt
rauchen, wie groß ist der Genuss an dieser Freiheit...

Dies wurde dann auch meine wohl wichtigste Hausaufgabe für die nächsten
12 Wochen: mindestens 2 mal täglich sich die Zeit nehmen, die
Entspannungstechnik zu üben und das Vorstellungsvermögen zu
intensivieren. Und das hat funktioniert und dabei auch noch Spaß gemacht.
Sicher gab es immer wieder mal einen Tag, an dem war an Entspannung
nicht zu denken. Jedes noch so kleine Geräusch hat mich abgelenkt und die
Gedanken an Alltägliches ließen sich einfach nicht wegschieben. Aber im
Großen und Ganzen ist es mir täglich leichter gefallen in diesen entspannten
Zustand zu gelangen um mir mein zukünftiges Leben als Nichtraucher
vorstellen zu können.
In den nächsten 2 Sitzungen hat Dr. Harslem weitere Suggestionstechniken
mit mir geübt. Einen sehr wichtigen Part hat das Thema Ritual-Rauchen
eingenommen. Alltägliche Situationen, bei denen ich grundsätzlich geraucht
habe, wie die morgendliche Tasse Kaffee mit Zigarette - unvorstellbar, dass
ein Tag ohne beginnen könnte! Hier galt es Möglichkeiten zu finden und
sich vorzustellen, was ich statt dessen tun könnte. Wie kann ich mich nach
einer hektischen Arbeitsstunde noch anders belohnen, als mit einer Zigarette? Die
Tasse Kaffee mit...?
Dieses intensive Auseinandersetzen und Analysieren der tagtäglichen
Rauchsituationen, sowie auch das Finden von Ersatzritualen, war für mich
ein sehr entscheidendes Kriterium für das mögliche Gelingen dieser
Therapie.

Über einen Zeitraum von 3 Monaten habe ich (fast) täglich diese
Suggestionstechniken geübt. Meistens habe ich es als sehr angenehm
empfunden und war hinterher entspannt und habe dem Tag X mit Neugier
entgegengesehen. Aber es gab auch Tage, da bekam ich es doch wieder mit
der Angst zu tun. Nicht dass ich an meinem Entschluss zweifelte, es war die
Angst wieder zu versagen, sich tagelang zu quälen um dann wieder zu
kapitulieren. Was mir auch Sorge bereitete war dieses wann? Wann ist der
Tag, an dem ich mit dem Rauchen aufhöre? Sie sagten mir, dass wir
versuchen würden mein Unterbewusstsein danach zu befragen - was ist,
wenn mein "Ich" gar nicht aufhören möchte?
In der 3. Sitzung war der Augenblick dann gekommen, mein
Unterbewußtsein sollte befragt werden. Ich konnte mich natürlich kaum
entspannen, eine gewisse Unruhe ließ sich einfach nicht abschütteln. Trotz
der angenehmen Stimme und der entworfenen Bilder von Dr. Harslem
wollte sich vor meinem geistigen Auge kein Film abspielen. Ich war schon
total entmutigt.
Aber dann, tat sich doch was; eine einzige Zahl, klar und deutlich, und
schon war auch alles wieder vorbei. Aber diese Zahl war ausreichend, ich
hatte meinen Tag X gefunden.

Diese Methode den Tag der Umsetzung zu finden war nun wirklich kein
muss, ich hätte den Tag auch selbst festlegen können, sozusagen "bewusst".
Aber mich hat dieser Weg sehr bestätigt und mir auch noch einen Schub
Selbstvertrauen gebracht. Ganz abgesehen davon, dass ich diesen Tag nicht
hätte besser wählen können: er war weit genug weg um noch ein wenig die
Hypnose zu üben und auch ein bisschen rauchen zu dürfen, aber doch nah
genug, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Der Tag X ist dann auch relativ entspannt für mich verlaufen. Ich habe mich
noch nie vorher so sicher und immer noch bestätigt in meinem Vorhaben
gefühlt wie dieses Mal. Abends vor dem zu Bett gehen habe ich mir die
letzte Zigarette hergerichtet und die Wohnung ansonsten von allen
Rauchutensilien gesäubert. Dann habe ich es mir noch mal gemütlich
gemacht und in aller Ruhe diese Zigarette geraucht. Ich habe mich
sozusagen von ihr verabschiedet und bin dann ins Bett gegangen.
Und dabei ist es bis heute, 6 Monate später, auch geblieben.
Ich behaupte jetzt nicht, dass die ganze Zeit ein Kinderspiel war. Gerade die
ersten 3 Monate hatten durchaus so ihre Tücken. Es gab immer wieder
Situationen, in denen ich die Zigarette förmlich schon schmecken konnte.
Aber das war kein Vergleich zu meinen früheren Versuchen. Ich war nie
wirklich in der Gefahr schwach zu werden. Ich war mir meiner Gründe,
warum ich aufhören wollte immer bewusst und war in der Lage durch die
erlernten Hypnosetechniken dieses Verlangen aufzulösen und mich zu
bestärken.

Ich empfand die Arbeit mit meinem Unterbewusstsein als eine
hochinteressante und sehr wirkungsvolle Methode mich von der Zigarette zu
befreien. Gerade nach den vorab gescheiterten Versuchen, die mich jedes
Mal mehr an mir verzweifeln haben lassen, empfand ich diesen Weg als
sehr menschlich und einfühlsam.

Jutta Steffes.
Gersthofen den 21.03.03